Ein Schlaganfall ändert alles - nicht nur für den Betroffenen, sondern auch für die Angehörigen und Freunde. Ein Schlag-anfall nimmt keine Rücksicht: Von einer Sekunde auf die andere reißt er Männer und Frauen, alte und junge Menschen aus ihrem gewohnten Leben. Auch für die Angehörigen ist die Diagnose „Schlaganfall“ ein Schock und wirft viele Fragen auf.


Doch was genau ist ein Schlaganfall?

Unter einem Schlaganfall versteht man einen unvermittelt („schlagartig“) einsetzenden Ausfall bestimmter Funktionen des Gehirns. Verantwortlich dafür ist in den meisten Fällen eine Mangeldurchblutung.
Der Schlaganfall ist keine einheitliche Erkrankung; der Oberbegriff „Schlaganfall“, auch Apoplex oder Hirninsult genannt, wird vielmehr für eine Vielzahl unterschiedlicher Erkrankungen verwendet, die verschiedene Ursachen und damit auch unterschiedliche Therapien erfordern.


Der Begriff wurde geprägt, als es noch nicht möglich war, die verschiedenen Formen und Ursachen dieser Erkrankung so zuverlässig festzustellen, wie es heute aufgrund der modernen Medizintechnik der Fall ist. Je nach Ursache sprechen Ärzte daher heute z. B. präziser vom „Hirninfarkt“, wenn der Schlaganfall durch eine Mangeldurchblutung des Gehirns hervorgerufen wurde oder von einer „Hirnblutung“, wenn der Schlaganfall durch den Austritt von Blut in das Hirngewebe verursacht wurde.                                

 

 (Quelle: www.schlaganfall-hilfe.de)

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